Die ökonomische und demografische Entwicklung,die Triest bei der Entstehung des Stadtviertels "Borgo Teresiano" erlebte, stellte neue bebaubare Gebiete zur Verfügung. Um 1799 wurde die Küstenlinie von der Piazza Grande bis zum "Lazzaretto Vecchio"mit neuen Häusergruppen bebaut. Diese neuen Häuser wurden regelmäßig und parallel zum Meer gebaut, sie entstanden gerade zwischen dem niedrigen Teil der Altstadt und dem Meer. Dieses neue Gebiet wurde "Borgo Giuseppino" benannt, zu Ehren des Kaiser Josefs II, der Sohn Maria Theresias war und die Bebauung dieses Stadtviertels förderte.
Der "Borgo Giuseppino" ist das zweite Beispiel der geplanten Ausdehnung der Stadt.
Im Vergleich zum Borgo Teresiano ist dieser kleiner; und während der "Borgo Teresiano" als Handelszentrum geplant wurde, entstanden im "Borgo Giuseppino" vorwiegend öffentliche Einrichtungen, wie zum Beispiel die Stadtbibliothek, oder prunkvolle Residenzen.